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Ein Einblick in unsere
Arbeitswelt....

Hier wird getextet, werden Bucharbeiten und
Webseiten bearbeitet. Werden Administrative Arbeiten erledigt. Messenger
und Skype-Verbindungen geknüpft, Emails beantwortet, Kontakte gepflegt
und vermittelt, Beratungen durchgeführt, Adressen getauscht,
untereinander Vernetzt. Behinderte und/oder Ausgegrenzte brauchen sich
weder behindern noch ausgrenzen zu lassen.
Das richtige Werkzeug macht es erst möglich. Ein selbst gebauter Pc, für
externe Arbeiten ein Netbook und ein Notebook.
Eine Adsl-Verbindung, eine VoIP Telefonverbindung, 2 Natelverbindungen.
4 Telefonnummern. Zwei Telefonbeantworter. Ein Wireless-Netz und ein
Webcam-Verbindungsnetz. Landesübergreifende Vernetzung.
3 Webseiten und 2 Subwebs auf 3 externen Servern bei 2 verschiedenen
Providern. 2 mal Windows 7, 1 x Windows Xp, 2 x Open Office, 3 x
Microsoft Office, Frontpage, Expression Web, und 2.5 Terabyte externe
Datensicherungen, u.a. der letzten 10 Jahre.
15 A4 Ordner 5 und 8 cm dick, voll mit
Korrespondenz und Administration.
Ein kleiner Lagerraum für Flohmarktartikel und Bücher.
Die abgebildete Arbeitsstation ist die zweite
Hälfte meiner Küche. Die garantierte Nähe zur Kaffeemaschine kann nicht
schaden. Das nutzen meines privaten Wohnraumes für unsere Projekte
erspart zusätzliche Mietkosten und Arbeitsweg, was meiner Behinderung
und den Projekten sehr entgegenkommt. Die guten Ideen und Texte kommen
oft in der Nacht, so ist es nicht weit bis zum Büro.
Viele Textarbeiten mache ich draussen bei schönem Wetter in der Natur,
oder eben dort wo viele Texte und Ideen aufleben können, in der Stadt,
auf der Gasse, unter den Menschen, in einer Kirche, auf der Eremitage,
im Unternehmen Mitte, bei einem Treffen mit Freunden.
Viele Feedbacks, Emails und Dankschreiben zeigen uns, dass unsere
Impulse ankommen und für viele Personen Trost und eine grosse Hilfe für
positive Veränderungen sind. Allein in diesem Jahr haben bis jetzt auf
unserer Webseite
www.streetwork.ch 27'987 Besucher/innen 422'875 mal einen Zugriff
auf diesem einen von 3 Servern vollzogen. Die anderen 2 Server sind hier
noch nicht einberechnet.
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Es wird geforscht, gelacht, geweint, Erkenntnisse werden gesucht,
Erfahrungen weiter gegeben. Es werden kleine aber beständige
Erfolgserlebnisse zur Realität.... |
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Kürzlich habe ich in der Stadt ein
Plakat gesehen, auf welchem stand: Behinderte kosten uns nur Geld....
Bericht vom Beobachter:
http://www.beobachter.ch/geld-sicherheit/ahviv/artikel/psychisch-kranke_die-iv-buesst-fuer-eigene-fehler/
Ich bin zu 96% behindert, und die meisten meiner Mitwirkenden mindestens
zu 80%.
Keiner von uns war in den letzten 10 Jahren in den Ferien, ebenfalls
könnte sich keiner von uns ein Auto leisten.
Wenn unser Projekt im Schnitt in den letzten 10 Jahren pro Jahr
eine Hiv-Ansteckung verhindert und einen Drogenausstieg
möglich gemacht hat, haben wir weitaus mehr Folgekosten verhindert als
durch uns selber je entstanden sind.
Soviel zur gegenwärtigen Hetzkampagne gegen Menschen welche aus
gesundheitlichen Gründen auf die Unterstützung Dritter angewiesen sind.
Solange wir gesund waren, haben wir gearbeitet, unsere Steuern und
Beiträge gezahlt, haben Militärdienst geleistet und unseren Teil
beigetragen.
Wir sind Menschen, und nicht einfach ein Kostenfaktor. Lasst uns
wenigstens unsere Würde.
Beatus Gubler 21.11.2009 Projekte Streetwork Basel.
Unsere
Projekte:
www.streetwork.ch
/
www.streetwork-verlag.ch
/
www.sozial-portal.ch
Arbeiten,
Besucherzahlen und Finanzen /
Beatus Gubler Steckbrief
/ Beatus
Gubler im Internet /
Spenden und Beiträge

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